Beitragvon MissDreamy » 5. Sep 2015, 06:00 Verliebt war sie dennoch... In eine Frau,von der sie bis dahin noch nichts in ihrem Roman erwähnt hatte. Aber es gab sie. Sie hatten sich vor bereits 4 Jahren kennengelernt. Von Anfang an war eine starke Anziehung da. Sie hatten es beide gespürt, dass sie sich irgendwann einmal näher kommen könnten... Bisher war dies immer sporadisch und ohne Konsequenzen passiert.
Ailda war in Schwierigkeiten gewesen: Erst musste sie ihren Sohn abgeben, dann ihre gerade erst geborene Tochter. Aufgrund ihrer psychischen Erkrankung. Sie hatte starke Bindungsängste und war ein gebranntes Kind. Wie alles so gekommen war, konnte sie sich nicht erklären, aber sie litt sehr darunter. Sie war im Scheidungsprozess mit ihrem Noch-Ehemann. In den letzten Jahren hatte sie sehr ambivalente Gefühle ihm gegenüber und nun wollte sie dieseBeziehung endgültig nicht mehr.
Hatte auch ihre bisexuell-lesbischen Zuneigungen nicht verheimlichen können,wobei sie ihren Eltern dies bisher noch nicht verraten hatte. Sie war also nicht geoutet und hatte starke Ängste vor Abneigung.
Heute würde die Literatin der Moderne sie besuchen und sie freute sich wie ein kleines Kind darauf. Vielleicht hatte sich ja doch alles gelohnt, worum sie sich bei ihr bemüht hatte. Egal, ob sie eine Beziehung oder Freundschaft haben würden, sie wollte es geniessen, die Zeit mit Ailda zu verbringen...! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 5. Sep 2015, 13:50 Bevor es dazu kam, bekam sie eine Absage von ihr mit der Begründung,ihr sei was dazwischen gekommen.Konnte die Literatin der Moderne das glauben? - Sie glaubte, dass es einen anderen Grund gabund dass Ailda einfach Angst hatte vor einem erneuten Treffen. Sie war nicht richtig enttäuscht,bei Ailda musste sie schliesslich mit allem rechnen...,dennoch musste sie aus dem Tag noch was machen, der schon halb rumm war. Nur was? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 17. Sep 2015, 23:14 Mittlerweile waren ein paar Tage verstrichen und sie hatte sich mit Ailda nochmals getroffen. Es war ein romantisches Treffen gewesen und sie hatten sich gut verstanden... Dennoch wollte Ailda nicht weitergehen. Dies musste die Literatin der Moderne erst mal schlucken, war doch schon sehr viel passiert...!
Beitragvon MissDreamy » 22. Sep 2015, 14:04 Ailda hatte noch zuviele Auseinandersetzungen mit ihrem Nochmann. Das störte die Literatin der Moderne sehr und es kam auch immer wieder dazwischen. In einem halben Jahr würde sie sie nochmals kontaktieren und sich danach erkundigen... Jetzt hatte es einfach keinen Zweck. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 1. Okt 2015, 23:52 Wieder mal schien eine Frau ihr Herz erobert zu haben, weswegen sie reichlich verwirrt und zerknittert aufwachte...
Sie wollte auch niemanden sonst mehr. Seit 4 Jahren war sie bereits mit ihr beschäftigt. Mal mehr, mal weniger. Diesmal wieder mehr. Sie war einfach nicht wegzudenken aus ihrem Leben.
Sie war mit unwichtigen Dingen wie Einkaufen, Spülen, Wäsche waschen, Haushalt eben beschäftigt gewesen, aber nichts lenkte sie ab. Immer wieder hatte sie diegleichen Gedanken. Wenn würde sie sich melden bei ihr? Was ging in ihr vor, dass sie dazu solange brauchte? Oder war sie einfach gar nicht mit ihr beschäftigt? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 5. Okt 2015, 00:39 Imgrunde war es nicht ihre Baustelle, auf eine Frau, die noch verheiratet war und Kinder hatte, zu warten... Diese musste erst mal ihre Probleme beseitigen, wenn sie sie mit ihrem Nochmann hatte und zusehen, den Kindern, soweit es in ihrer Macht stand, eine gute Mutter zu sein.
Sie wollte nicht mehr darüber nachdenken und dennoch kreiste sie immer wieder um sie. Was ging von ihr aus, dass sie sie nicht verlassen konnte? Welches Problem steckte dahinter, dass sie so faszinierte? Öfters in ihrem Leben waren ihr verheiratete Bifrauen über den Weg gelaufen und aus genau diesem Grund waren sie für sie tabu gewesen. Es war nicht dasselbe, da sie sich diesmal eingelassen hatte. Es hätte einmalig bleiben sollen, nun war es zu spät und sie waren sich schon öfter nähergekommen... Nein, es war nie zu spät! Sie musste einfach nur loslassen. Lernen, zu aktzeptieren, dass Ailda aus freien Stücken oder gar nicht zu ihr kommen würde.
Ok, sie hatte dieses Drama bereits in ähnlicher Form mit ihrer letzten Ex in Köln gelebt. Diese war ebenfalls 18 Jahre fest liiert gewesen mit einer anderen. Sie waren zwar lesbisch aber der Ablauf war dergleiche gewesen. Erschwerenderweise war noch die Eifersucht von deren Frau hinzugekommen und sie hatten sich 2 Jahre heimlich getroffen... Ok, andere und längst erledigte Baustelle. Sie war froh, dass sie aus dieser Nummer der heimlich Geliebten raus war.
Beitragvon MissDreamy » 7. Okt 2015, 00:02 Nein. Hatte sie nicht.
Sie würden sich auf eine Freundschaft einigen können, dachte sie. Alles andere war einfach zu kompliziert und nicht angesagt. Das hatte Ailda ihr klargemacht.
Sie würde nicht weiter darüber nachdenken müssen... Gefühle hinkten schliesslich immer hinterher, das war normal. Aber sie würde es verdauen. Die Aufgabe, die sie darin hatte, war, sich in Geduld zu üben mit allem und lernen, zu aktzeptieren, dass Ailda imgrunde nicht mehr wollte.
Beitragvon MissDreamy » 27. Okt 2015, 00:22 Die Tage verstrichen und es war Herbst. Immer noch war sei ein Nachtmensch geblieben. Sie bevorzugte es, wenn es still war und die Stadt schlief. Sie hatte gekocht und eine Freundin eingeladen und es war ein netter Abend gewesen.
Beitragvon MissDreamy » 4. Dez 2015, 07:11 Ailda hatte sie eingeladen. Und wieder ausgeladen. Kurz bevor sie sich zu ihr auf den Weg machen wollte. Klamotten und Essen für 4 Tage gepackt, sass sie in ihrem Wagen und war fertig mit der Welt. Warum sie? Warum jetzt?
Erst mal wieder zurück nach Hause und alles auspacken. Sie hatte es kombinieren wollen und wäre zwei Tage später zu einer Freundin nach Köln von dort aus gefahren. Alles für die Katz. Erst mal wieder runter kommen von ihrer Wut im Bauch.
Aildas einzige Erklärung dafür war gewesen, dass sie sich plötzlich ihrer Gefühle nicht mehr sicher war... und nicht wusste, ob sie sich angemessen verhalten würde. Sie wollte ihr also nicht weh tun. Fehlervermeidungsverhalten. Ailda hatte eingekauft und war vorbereitet und auch sie hatte einiges Gepäck für sie dabei gehabt. Nun sollte dieses Treffen also erst mal nicht stattfinden.
Beitragvon MissDreamy » 4. Dez 2015, 07:16 Ihre Kölner Freundin Anne würde sie wieder aufpeppeln. Sie war sicher. Gulaschessen, gute Musik und Konsolenspiele, eventuell noch Weihnachtsmarkt, das war ihr Programm. Zwischendurch würden sie mit den Hunden spazieren gehen und sich viel zu erzählen haben, da sie sich jetzt über 1 Jahr nicht gesehen hatten. Sie kannten sich bereits seit 12 Jahren und hatten schon viele schöne Stunden gemeinsam erlebt. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 10. Dez 2015, 02:42 Zurück aus Köln, meldete sich umgehend Ailda wieder... Sie habe sie vermisst und so. Mal sehen, wie lange das nun anhielt...
Sie wollte sie sehen, vllt, dass sie am Wochenende zu ihr nach Mönchengladbach käme. Abwarten! Bis dahin konnte sich noch viel ändern...
Beitragvon MissDreamy » 14. Dez 2015, 00:59 Tatsächlich: Sie war bei ihr gewesen.
Sie waren über den Weihnachtsmarkt in Rheydt geschlendert und die Literatin der Moderne hatten ihnen 2 Silberringe gekauft und geschenkt. Dann waren sie im 4 Sinne gewesen, einem netten Cafe-Restaurant, in der Mariengalerie für eine PC-CD, später noch im G-Punkt (Nachtclubbar)..., war ein schöner Tag gewesen, den sie noch bis zum frühen Morgen ausklingen liessen. Nach dem Frühstück in ihrer Lieblingsbäckerei, fuhr Ailda wieder nach Essen zurück. Sie wollte über alles nachdenken.
In der Zwischenzeit lud sie Ute zum Essen ein, die sich nicht zweimal dazu einladen liess... Tja, Kochen hatte sie eben doch gelernt. Das war ihr nun schon mehrfach und eigentlich immer bestätigt worden...
Hähnchengeschnetzeltes mit Zwiebeln, Poree und Champignongs, saure Sahnesosse mit Pfeffer, Paprika, Curry, Sojasosse, dazu Spiral-Nudeln und als Nachtisch selbstgemachter Vanillepudding mit Himbeeren. Ute liess keine Reste...
Beitragvon MissDreamy » 25. Dez 2015, 01:09 Was für ein krasses Weihnachten war das denn???
Sie wollte Ute zu Weihnachten zum Essen einladen, hatte schon alles soweit vorbereitet.
Plötzlich fiel dieser ein, dass sie auch eine Weihnachtsfeier bei sich machen wollte und manisch wie sie war, hatte sie sie auch noch beleidigt und dann ihr abgesagt. Ok, soweit so ungut....
Sie beschloss, bei ihren Eltern zu feiern. Diese hatten unerwartet am 24.12. Besuch von ihrer älteren Schwester bekommen, die es bestens verstand, sich in den Mittelpunkt zu stellen und sie zu nerven. Sie verliess also die Feier und konnte nicht mit ihrer Mutter in die Christmette, um ihr beizustehen, falls etwas wäre. Soweit, so ungut. Aber Weihnachten und dann auch noch christlich mit Messe, wäre als überzeugte Atheistin sowieso nicht so ganz ihr Programm gewesen. Wie sie diese Tage hasste! Zu Hause angekommen, meldete sich Ute. Sie wäre gegen 18.00 bei ihr. Ok. Obwohl sie sie sehr unfair behandelt hatte...!
Was dann kam, überschlug alles. Ihr Bekannter hatte sie versetzt, von dem sich Ute hatte bekochen lassen wollen. Ein wenig Schadenfreude hatte die Literatin der Moderne schon. Sie war also nicht gekommen, um sie zu trösten, sondern um die Literatin der Moderne abzuholen zu sich, in der Hoffnung, dass sie ihr die Ente zubereitet...! Tolle Freundin, erst versetzen, um sich dann bekochen zu lassen. Ihr behinderter Verwandte war ebenfalls bei ihr und kannte sich noch weniger mit Ente aus. Das alles erfuhr sie jedoch erst, als sie schon abgeholt worden war. Tote Ente! Sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre Innereien zu entnehmen, geschweige denn, sie zu waschen und würzen. Ihr wurde einfach übel bei dem Gedanken! No Go!
So war sie also vergeblich für 2h von Ute zu deren Haus entführt worden. Es war ja wohl auch pervers genug von Ute gewesen, so etwas zu erwarten!!! Warum sollte sie eine Weihnachtsfeier retten, die ihr Weihnachten verdorben hatte???
Uta brachte ihren behinderten Verwandten und sie nach Hause, um noch 2 weitere Stunden bei der Literatin damit zu verbringen, über ihre Wohnsituation zu reden. Schon wieder benutzte sie sie als Coacherin und Fachfrau (schliesslich war sie gelernte Bauzeichnerin mit abgebrochenem Archtitekturstudium). Jetzt wurde sie richtig wütend.
Ute wollte ihr 3 Familienhaus umbauen, um darin ihren behinderten Verwandten wohnen zu lassen. Sie hatte sich bereits selbst dagegen entschieden, dort zu wohnen aus diversen Gründen. U.a. wegen Utes unkalkulierbaren manisch-depressiven Euphorien und anschliessenden Depressionen mit diversen Beleidigungen. Kannte sie sie doch bereits 3 Jahre diesbezüglich. Nein, das würde ihr zu anstrengend sein!
Ute hatte unterdessen genug Infos von ihr eingeholt und war gefahren...
Sie würde diesen Tag einfach als chaotischsten Tag des Jahres verbuchen, irgendwann noch ihrem Glas Wein müde werden und schlafen gehen. Egal, was am nächsten Tag sein würde. Vielleicht würde sie den 1. Weihnachtstag auch einfach nur verschlafen. Ihrer älteren Schwester wollte sie jedenfalls nicht mehr begegnen in diesem Jahr trotz Roulladenessen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Dez 2015, 09:01 Entsprechend stand sie am 1. Weihnachtstag erst gegen Nachmittag auf, damit nicht auch noch der Tag verdorben war.
Nach der Bescherung und leckerem Essen (Rotkohl mit Kartoffeln und Sauerbraten) bei gemütlich aufgeräumter Atmosphäre fuhr sie wieder zu sich und führte noch ein Telefonat mit Ute, der sie erst mal die Levitten lesen musste, wie sie so unverschämt gewersen sein konnte, von ihr zu erwarten, dass sie Weihnachten in einer Messiwohnung verbracht haben musste und dazu noch für die Ente zuständig sein sollte!
Nein, so konnte es nicht weitergehen mit der Freundschaft zu Ute. Sie würde konsequenter vorgehen mit ihr und sich nichts mehr dergleichen bieten lassen. Erst mal sollte sie sich gründlich bei ihr entschuldigen, wenn sie überhaupt noch irgendetwas von der Literatin der Moderne erwartete. Es war eine Zumutung alles gewesen und sie war sehr beleidigt und wütend über Ute. Was war überhaupt noch tragbar bei ihr? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 30. Dez 2015, 04:29 Ailda hatte sich vor 2 Wochen scheiden lassen. Nun war sie dermassen ambivalent der Literatin gegenüber, dass diese nicht mehr wusste, wo ihr der Kopf stand.
Mal machte sie ihr gegenüber die schönsten Liebesbeteuerungen und mal sagte sie einfach, ihr Ex wäre eifersüchtig und sie könne das allles nicht mehr aufrecht erhalten. Ok, da waren ihre zwei Kinder im Spiel... Dennoch: Warum konnte sie einfach keine klaren Aussagen machen und mal emotional am Ball bleiben? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 3. Jan 2016, 00:47 Sie war bei ihr angekommen und hatten noch Getränke gekauft und was zum Frühstücken. Dann waren sie mit den Hunden spazieren gegangen (Anne hatte 2 Jack Russells, m+w) und hörten ihre Lieblings-Oldies auf Annes Plattenspieler. Es war einfach total schön und sie redeten über alte Zeiten, bis sie dann Appetit auf das Fondue bekamen und beide genüsslich assen. Sie schauten sich noch die Feuerwerksübertragung im TV an und stiessen beide sehr zufrieden auf das neue Jahr an.
Beitragvon MissDreamy » 1. Feb 2016, 03:38 Es hatte jeglich dazu geführt, dass ihr Portemonnaie geschrumpft war...! - Nein, so konnte es nicht weitergehen!
Ein vorübergehender Kontakt auf whatsapp über facebook hatte ihr dies klar gemacht. Sie würde sie vergessen. Endgültig. Radikale Aktzeptanz waren die zwei Zauberwörter.
Beitragvon MissDreamy » 14. Mär 2016, 02:37 La vie continue.. dachte sie und so wars denn auch. Zunächst als überzeugte single-Frau, was auch mal ganz gut war. Es beunruhigte sie auch nicht weiter, dass dies nunmehr seit 2 Jahren anhielt. Sie wollte einfach keine faulen Kompromisse mehr machen müssen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 2. Mai 2016, 23:25 Ständig war sie begleitet von kleinen Abenteuern und Alltäglichkeit zugleich, die das Leben stets für sie offenhielt... 3 Wochen schon hielt die Kennlernphase an... Sie haten sich getroffen und waren ins Gespräch gekommen. Ohne Austausch von Adressen und handy-Nrn. Ganz klassisch also mit ungewissen vagen Verabredungen. Aber immer am gleichen Ort... Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 3. Mai 2016, 04:22 Was war das?
Immer wieder freuten sie sich aufeinander... immer wieder die ersten ironischen Bemerkungen über Politik und Gesellschaften... Ausbruch von Gefühlen... Nebeneinander Sitzen und Chillen.... Ihr Gegenüber begab sich auf ein ungewisses Terrain, das war ihr sehr schnell klar. Sie wollte ihr diese Unsicherheiten nehmen. Sie musste etwas Geheimnisvolles an sich haben. Einmal hatte sie sie auf die Wange geküsst zum Abschied. Immerhin. Vielleicht war es ein Anfang. Sie jedenfalls hatte sich an Annabel gewöhnt und diese machte es spannend. Sie begann sie zu vermissen, wenn sie zu Hause war. Auch für sie war es etwas Ungewöhnliches, auf eine solche Art jemanden kennenzulernen ohne sich neu zu verabreden und alles dem Zufall zu überlassen. Wollte sie sich Zeit für den Anfang nehmen, wollte Annabel sie kennenlernen oder vegetierte sie nur so vor sich hin und es war ihr imgrunde egal, wen sie dabei gerade antraf? - Nein, eigentlich hatte sie nicht den Eindruck! Auch für sie war sie jemand Besonderes. Sie würde am Ball bleiben...
Beitragvon MissDreamy » 4. Mai 2016, 03:49 Gestern hatten sie sich nicht gesehen. Sie hatte überlegt, ob sie hingehen sollte zu dem gemeinsamen Treffpunkt in ihrer "Kneipe um die Ecke", aber war dann doch nicht dort gewesen. Sie wollte noch ein bisschen Zeit haben, bevor sie endgültig beschloss, sich zu verlieben.
Beitragvon MissDreamy » 4. Mai 2016, 03:55 Wäre sie noch verheiratet, wäre sie es bereits seit 13 Jahren übermorgen und ihre Frau wäre schon 3 Jahre tod. Sie wäre Witwe.... Sie hätte Kinder gehabt. Wäre nicht alles so schief gelaufen damals. Sie hatte sich einfach trennen müssen. Es war eine schwere Scheidung gewesen, weil ihre Exfrau sie nicht gehen lassen wollte. 1.5 Jahre Rechtsprozess. Nur schmutzige Worte, die sie nicht verdient hatte. Sie war darüber sehr krank geworden. Denn auch bei ihr war ein Lebensziel unterreicht geblieben. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 15. Mai 2016, 23:20 Freitags war sei nochmal in der Kneipe um die Ecke gewesen und hatte daraufhin ziemlich schnell entschieden, dass sie dann doch besser solo bleiben würde....! Wenn sie eins nicht mochte, waren es Menschen, die aggressiv wurden, wenn sie zuviel getrunken hatten. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 24. Jun 2016, 02:21 Nein, das würde sie sicherlich nicht...!
Von einem fürchtlerichen Krach wurde sie geweckt. Ein Donnerwetter-Unwetter.
Natürlich hatte sie auch wieder Frauenbekanntschaften gemacht und ihr war schnell klar: Der Verwöhnt-Werdetyp war sie nicht. Eher die Jägerin. Bei Männern könnte sie leicht alles haben und reich sein. Aber was nutzte das, wenn sie nichts empfand? Da konnten sie sich auf den Kopf stellen und mit dem linken Zeh wackeln: Ihr Herz schlug nun mal nicht für sie, auch wenn sie es auf den ersten Eindruck leichter haben würde... Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 24. Jun 2016, 02:29 Selbst, wenn die Vorraussetzungen in einer Kleinstadt wie Rheydt alles erschwerten, eine richtige Frau, am besten Lesbe, kennzulernen, so hielt sie das nicht davon ab, dies zu tun. Sie wollte einfach nicht dem gängigen mainstreaming des heterosexuellen Lebens dort nachgeben. Konnte sie auch gar nicht. Dafür war sie nach 32 Jahren coming out zu lesbisch. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 24. Jun 2016, 02:32 Es war also klar: Sie würde es weiterhin schwerer haben. Aber, wenn sie eines Tages wieder mit einer Frau zusammen wäre, umso besser. Dafür nahm sie viel Schwierigkeiten hin, inklusive permanenter Diskriminierung und Rivalitätsgebärden der Männerwelt. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 24. Jun 2016, 02:35 Da würde sich ein Ortswechsel geradezu anbieten. Zurück nach Köln war immer Thema gewesen, seit sie vor 8 Jahren hierher aufs Land in diese Provinzstadt gezogen war. Da war es auf jeden Fall einfacher, Lesben anzutreffen und die Chance, ihr Glück zu finden, war ebenfalls in Köln grösser. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 4. Jul 2016, 13:24 Nit 11 Leuten hatten sie in Holland ein Haus für 5 Tage gemietet und dort eine schöne Zeit verbracht. Harmonisches Miteinander war für sie schon immer wichtig gewesen. Und das hatten sie gehabt...
Beitragvon MissDreamy » 4. Jul 2016, 13:27 Mittwochs würde sie nach Köln fahren, wenn ihre Windschutzscheibe bis dahin repariert werden konnte. Ansonsten würde sie sich ein Auto leihen von Ute. Sie war mit früheren Bekannten aus Kölner Zeiten verabredet, die sie einige Jahre nicht getroffen hatte und war sehr gespannt, wies den anderen so ergangen war bis heute... Sie hätte auch Einiges zu erzählen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 01:57 Arbeit... was für ein Thema... Die emisten um sie herum gingen einer Tätigkeit nach, wodurch sie Geld verdienten und eine automatisierte Struktur von sozialem Umfeld und Geld verdienen hatten. Praktisch brauchten sie nicht nachdenken über ihr Leben und waren zufrieden damit. Sie hielten nichts davon, nicht arbeiten zu gehen und hatten geradezu Angst davor. Dabei gabs do9ch immer wieder genug, die arbeiten gingen...! - Sie konnte es oft nicht nachvollziehen, wie man sein Leben mit einer Beschäftigung verplempern konnte, die gesellschaftstauglich sein sollte. Gab es denn sonst gar keine Gesellschaften? Das Leben konnte so bunt ohne Arbeit sein. Frau konnte sich alle Zeit der Welt nehmen. Aber die emisten konnten und wollten wohl auch nicht damit umgehen, mit wenig Geld klar zu kommen. Das war nun seit 13 Jahren ihr Job. Und es klappte immer prächtiger. Sie fand einfach keinen Gefallen daran, jeden Tag dasgleiche zu tun und gönnte sich den Luxus des selbstbestimmten Lebens. Was war schon Geld? Wahrscheinlich hatte sie zu wenig Verhältnis dazu... Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 02:07 Sie erinnerte sich an jene Arbeitszeiten in ihrem Leben, wo es ihr Spass gemacht hatte, sich vorzubereiten auf die Arbeit. Aber es war auch immer anstrengend gewesen, aufzustehen, wenn der Wecker klingelte und somit künstlich geweckt zu werden. Es war anstrengend,die seelischen Blähungen ihrer Chefs oder Kollegen zu ertragen und immer coaching zu betreiben und nebenbei abzuschalten, um sich auf Reinzeichnungen zu konzentrieren und nichts falsch zu machen. Diese gesamte Verantwortung legte sie vor 13 Jahren ab. Es war ihr zu mühselig und sie war auch nicht mehr so belastbar gewesen. Hatte sie doch auch noch ein Privatleben zu klären und zu leben. Das kam dabei stets zu kurz oder blieb auf der Strecke. Schluss damit! So lebte sie fortan von ihrer kleinen Rente, die sie sich trotz Krankheit erarbeitet hatte und wurde in ihren eigenen 4 Wänden glücklich mit schreiben, malen, lesen, Spaziergängen und autodidaktischem Studium an der Menscheheit und übers Leben. Schliesslich war man auch ohne Arbeit lebenstauglich und wenn frau kein Geld hatte, konnte sie auch zur Minimalistin werden. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 02:19 Sie wusste auch, dass sie auf ein Leben ohne Arbeit und Rhytmus lieber zurückblicken würde, als auf ein vorgebenes Leben mit Arbeit. Sie wollte einfach nicht so gefesselt sein. Freiheit bedeutete ihr dabei sehr viel und Privatleben. Sie war überzeugt, sie würde nicht viel davon haben, wenn sie sich alles leisten könnte und kaum noch Phantasie zum träumen gehabt hätte...!
Nein, Arbeiten war in ihrem Leben Out und fand einfach keinen Platz mehr.
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 02:26 Eigentlich sogar war Arbeiten irgendwie unmodern geworden und sie war ihrer Zeit voraus und dachte darüber nach und lebte es auch so, was ein Leben ohne ASrbeit bedeutetet. Es gab schliesslich auch viel zu viel überflüssige Jobs. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 02:29 Sie amüsierte sich lieber darüber, wenn jemand wegen Waschzwang Mehrbedarf für Strom... oder wegen Platzangst eine grössere Wohnung bekam. Es war einfach die Ironie ihrer Zeit schlechthin, die sie immer wieder in Erstaunen versetzte. Putzhilfe wegen Antriebslosigkeit... Genau das war ihr Ding! Schliesslich schaffte man dafür neue Arbeitsplätze und gewährleistete die Überflüssigen! Imgrunde waren sogesehen die gesamten Sozialdienste überflüssig... Gewisse Menschen brauchten nur einen Tritt in den Allerwertesten. Und wenn diese Gesellschaft sich tatsächlich durch richtiges Arbeiten ernähren müsste, wäre alles eh anders. Dem war aber nicht so. Sie lebte geradezu in einer überzüchteten Gesellschaft mit Luxusproblemen, die auch noch finanziert wurden. Dem galt es sich zu fügen.
Beitragvon MissDreamy » 21. Jul 2016, 03:04 Sie würde es zwar nie so machen, aber es bedeutete imgrunde, wenn man es geschickt anstellte, bekam man eine grosse Wohnung, eine Putzhilfe, Strommehrbedarf und einen coacher ohne, dass man dafür was bezahlen musste. Das betraf aber nur diejenigen, die an ihrer Gesellschaft erkrankt waren und kein Geld hatten. Man bekam also auch Luxus ohne Geld zu haben. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Jul 2016, 00:22 Anna. Heute war ihr Namenstag. Auf Anna. Sie war katholisch getauft und von daher wurde dies gefeiert. Natürlich feierten ihre Eltern jeglich den Namenstag ihrer Oma, die sie getauft und m Arm gehalten hatte bei der Taufe. War sie doch Heidin und Atheistin seit nunmehr 27 Jahren! Sie war aus der Kirche ausgetreten wegen § 218 und der Ungleichberechtigung der Frau im Katholizismus. Es stand ihr also nicht zu ihren Namenstag zu zelebrieren. Zumindest nicht von ihrer katholischen Restfamilie her...Eine Bestrafung seit 27 Jahren unter der sie schon lange nicht mehr litt. Göttin sei Dank. So konnte sie ihn alleine feiern. Ohne ihre katholsiche Restfamilie.
Beitragvon MissDreamy » 25. Aug 2016, 05:28 Ihre beste spirituelle Freundin Alexandra hatte die Welt für sich angehalten und war ausgestiegen aus dem Leben....!
Fassungslos versuchte sie in den nächsten Tagen mit ihrer Trauer darüber klarzukommen. Kaum schien dies zu gelingen. Sie hätte ihr so gern helfen wollen, aber nun war es zu spät. Seit Tagen irrte sie umher ob dessen und fragte sich, ob dies eine Lösung war. Es war keine Lösung. Es war einb Loslassen all dessen, an dem sie so sehr gehangen hatte. Es war wohl alles bedeutungslos für sie gewesen und geworden. Sie war isoliert von der Gesellschaft gewesen und hatte weit abseits gelebt zum Schluss. Es war ihr nicht gut gegangen, das hatte die Literatin der Moderne beim letzten Telefonatmit ihr gemerkt. Aber dass sie diesen Schritt gehen würde, hatte sie nun doch nicht gehofft. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 25. Aug 2016, 06:55 Nächtelang hatte sie kein Auge zugetan deswegen und war in ihrer Stammkneipe versackt....
Alexandra hatte schwere Depressionen gehabt. Ihr Leben lang war sie manisch-depressiv gewesen und hatte damit zu kämpfen gehabt. War sie nun erlöst? Sie wusste es nicht. Keiner wusste es. Frau konnte nur hoffen, dass da, wo sie jetzt war, es ihr besser ging.... Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 25. Aug 2016, 07:21 Für meine geliebten Toten...
Ewigkeit
Über Deinen Schlaf ruhen Wohlweislich im Abschiednehmen Dein blasses Lächeln Mir widmend Ein Gedicht Mir sagend Was alles du je vermisstest Als Du auf dem Wege warst Zum Tor Ein letztes Mal erzitterten Deine Glieder Ich hielt sie... Deine Schmerzen Deine zarte Hand Als Du gingst in Jenseits
Wir würden uns nie verlieren.
Ich wusste: Immer würdest Du mir zuflüstern Was uns verbunden
Beitragvon MissDreamy » 25. Aug 2016, 07:43 Sie hatten sich 2004 kennengelernt und waren sich in einer Klinik in Köln begegnet, als sie beide eine Krise hatten. Sie lebtein ihrem Scheidungsjahr, während Alexandra sich nach Indien zurücksehnte.
2006 sollte es dann soweit sein und Alexandra emigrierte erneut nach Indien. Diesmal für längere Zeit. Erst 2014 kam sie wieder zurück. Da musste sie den Tod ihrer Mutter verdauen.Ständig redetet sie davon, wie schön es in Indien gewesen war und dass sie wieder zurückwollte... Stattdessen landete sie an der Mosel in einem Ort, wo sie niemanden kannte und wollte zunächst noch zurück nach Köln, was nicht mehr klappen sollte.
Natürlich hatten sie dennoch viele Begegnungen bis dahin gehabt. Im letzten Jahr war Alexandra für einige Wochen in dem Heimatort der Literatin verweilt, um dann an die Mosel zu ziehen. Sie hatten sich überworfen. Das erste Mal in all den Jahren...
In diesem Jahr hatten sie sich wieder vertragen und alles schien wie früher. Aber Alexandra war sehr unglücklich über ihre neue, selbstgewählte Heimat an der Mosel. Sicherlich war dies auch ein Grund für ihren Freitod. Der Hauptgrund schine der Literatin jedoch ihre Grunderkrankung zu sein. Es war alles nicht leicht und es geschahen Dinge, auf die sie keinen Einfluss gehabt hatte.
Nun würde sie also ohne sie auf diesem Planeten auskommen müssen. Aber sie war in ihrem Herzen und würde dies auch nie verlassen, sie war sicher. Sie würde für sie beten und eine Kerze anzünden. Lilafarben. Alexandra hatte ihr einst das Buch geschenkt mit Widmung: "Die violette Flamme". Es hatte ihr immer geholfen.
Beitragvon MissDreamy » 26. Aug 2016, 06:02 Neuer Tag - neues Glück.
Sie trank ihren Morgenkaffee und genoss die Ruhe vor dem Sturm.
Es würde noch eine zeitlang dauern, bis sie den Schmerz über den Verlust Alexandras vergessen könnte oder zumindest damit leben könnte.
Sie hatte sich mit einer Bekannten verkracht, die ihr aus heiterem Himmel vorgeworfen hatte, dass sie an dem Freitod Alexandras schuld sei. Sie musste sich von ihr noch ein paar Unverschämtheiten anhören, bevor sie ihre Stammkneipe verliess. Was in sie gefahren war, wusste sie nicht. Sie war sich nur klar darüber, dass es total unberechtigt war und schon fast pietätslos...! Ob sie sich mit ihr nochmal vertragen würde, war die Frage. Sie war eigentlich nicht gewillt, mit jemandem befreundet zu sein, die imgrunde nichts von ihr hielt. Und hatte dies auch nicht nötig. Es war geradezu lächerlich, aber ihre Bekannte hatte sich so echauffiert, dass sie nur noch wild um sich brüllte mit Beschimpfungen, reichlich niveaulos. Schon einmal hatte diese Bekannte sich einen grossen fault pas geleistet, den sie ihr nicht verzeihen konnte und sie in grosse Schwierigkeiten gebracht hatte. Wozu? Was wollte sie??? Wahrscheinlich war sie neidisch...! Sie konnte es jedenfalls nicht nachvollziehen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 19. Sep 2016, 17:52 Das Leben ging weiterund sie hatte wieder ein bisschen mit dem Malen angefangen. Das hatte sie immer am meisten beruhigt und abgelenkt. Sie war wieder begeistert von Acrylfarben auf Leinwandund malte zunächstihr Lieblingsmotiv: Den Sonnenuntergang. In den verschiedensten Variationen. Mal abstrakt, mal pointilistisch, mal impressionistisch. Toll, diese Farbenfroheit. Ihre eigenen suizidalen Gedanken durch Alexandras Tod wichen langsam und sie erholte sich in einer Klinik davon. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 19. Sep 2016, 17:58 Ihre jüngere Lieblingstante hatte sie zu einem Urlaub an ihren Lieblingsort auf Mallorca eingeladen: Cala Figuera. Sie war gespannt. Würde es diesmal klappen? Sie hatte sie bereits einmal schon in die Türkei zum Urlaub machen eingeladen..., aber da wollte sie gar nicht hin. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 24. Sep 2016, 23:35 Endlich wieder zu Hause...! In den eigenen 4 Wänden...! Keine Mehrfachdialoge, keine sinnlosen Gespräche,kein dummes Gemotze der PatientInnen oder des Personals, was sie über sich hatte ergehen lassen müssen, da sie ca. 14 Tage die Aufgabe der Stationssprecherin zu geteilt bekommen hatte. Nein, überfordert hatten sie sie damit nicht,aber es war dann doch alles irgendwann nervig geworden. Ansonsten war der Klinikaufenthalt nach Plan verlaufen und sie hatte neue Kontakte geknüpft.
Eigentlich wollte sie heute nach Köln gefahren sein in die Blue Lounge. Daraus war leider nichts geworden. Ihre Lieblings-DJ Claudia hatte frei. Schade, aber verständlich...Nun ja. Wer weiss, wofürs gut war. Sie war nun seit drei Wochen abstinent und wollte den morgigen Geburtstag ihrer Schwester nicht verpassen.
Beitragvon MissDreamy » 23. Okt 2016, 06:36 Diesmal hatte sie die Bekanntschaft mit einem Hetero-Mann gemacht. Das Übliche. Imgrunde immer wieder nur das Eine wollend, war er ihr zu nervig geworden. Schliesslich sollte esnur eine Freundschaft sein. Aber... Freundschaft als Lesbe mit einem Hetero-Mann? Ging das überhaupt? Sie hatte immer wieder das Gegenteil erleben müssen und sich dementsprechend zurückgezogen von allen Männern, egal ob schwul oder hetero. Sie waren ihr einfach zu schwanzgesteuert!
Nun ja. Sie versuchte es halt wieder.Trotz allem. Schliesslich war ein Hetero-Mann gut dazu geeignet, gemeinsame Unternehmungen zu machen, wenn man/ frau ihn auf seine Grenzen verwies. Dennoch war es immer wieder dasgleiche Theater mit ihnen: "Warum bist Du lesbisch? - Du bist es nur, weil Du Angst vor Männern hast. - Du hast eben den Richtigen noch nicht gefunden... etc...!" Immer dieses Infragestellen ihrer Sexualtität! Nein, das brauchte sie nicht wirklich für ihr Leben! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 23. Okt 2016, 06:45 Als single-Lesbe würde sie sich immer wieder diesem verletzten Stolz der Eitelkeit eines Mannes aussetzen müssen. Oder vielleicht diesmal doch nicht? Vielleicht ging ja eine platonische Freundschaft. Und auch hatte sie Zeit, da sie eh keine Lust auf eine Beziehung hatteund noch genügend enttäuscht von allem war, was das anging. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 23. Okt 2016, 06:47 Warum wollten Männer immer gleich eine Beziehung oder Sex? Konnten sie nicht einfach eine normale Freundschaft pflegen ohne Hintergedanken an Sex? Diesen Druck wollte sie dann auch nicht aushalten müssen... Es war schon traurig irgendwie. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Okt 2016, 02:03 Ihr war schlecht, sie hatte Durchfall, Herzrasen und Kreislaufprobleme... Würde sie es dennoch zu der Beisetzung ihrer geliebten Freundin schaffen? - Anschliessend in Köln dann noch das Essen beim Inder irgendwo in Köln (Never forget Navi!).... Würde sie das wirklich vertragen? Jetzt? Nach dem Affentheater mit diesem durchgeknallten verhinderten Musiker? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Okt 2016, 03:34 Dank ihres Frührentnerinnen-Daseins hatte sie sich nur noch selten den Wecker stellen müssen. Diesmal würde sie es tun. Sie war zwar übernächtigt und ihr war übel (Kreislaufund Durchfall),aber sie würde diesen letzten Weg noch mitgehen zu dem Urnenbegräbnis...Komme, was wolle. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 30. Nov 2016, 04:42 Würde sie das Rheinland nie verlassen können? - Gerade hatte sie sich entschlossen, ihre Fühler nach Berlin auszustrecken, als sich nach 15 Jahren urplötzlich einen Ex von ihr meldete und so tat, als wären diese nie zwischen ihnen gewesen. Was sollte sie jetzt davon wieder halten? Eigentlich hatte sie mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen, hatte auch gedacht, dass sie schlafende Hunde nicht mehr wecken wollte. Aber das hatte sie gerade dann doch in Erstaunen versetzt. Erst fühlte sie sich geehrt, dann jedoch kamen ihre einige unschöne Erinnerungen zwischen ihr und ihrer Ex entgegen... Ob dsie denn wirklich wollte, dass sich alles wiederholte? - Nein, das wollte sie nicht. Aber es war ja auch ganz nett, dass sie sich gemeldet hatte. Dann hatte sie eben jetzt drei von ca. 12 Exen, die den Kontakt zu ihr wieder gesucht hatte. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 7. Dez 2016, 05:15 Ivona wollte sie aus Köln besuchen kommen. Sie würden sich in einem Cafe in Rheydt treffen.
Wenn sie aufs Jahr zurückblickte, so hatte sie der Selbstmord ihrer Bekannten am meisten geschockt und in Trauer versetzt. Natürlich war auch der Rechtsruck in Deutschland sehr beunruhigend... Was würde also alles noch passieren dieses Jahr? Sie musste mit allem rechnen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 11. Dez 2016, 03:47 Sie würde ihre Ex nach 15 Jahren in einem neutralen Cafe in Rheydt wiedertreffen heute. Natürlich war vorher Vollmondin, so dass die Literatin der Moderne kein Auge zumachte... Aber sie würde die Zeit mit ihrer Ex geniessen, das wusste sie. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 14. Dez 2016, 04:15 Erst hatte sie eine Malblockade gehabt vor Jahren (2005-andauernd). Nun hatte sie zu allem Übel auch noch eine Schreiblockade also... Es war Jahresende und sie war ziemlich ausgepowert von diesem Jahr. Es hatte sich Vieles ereignet in diesem Jahr und sie war froh, wenn es vorbei war. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 10:01 Was imgrunde interessierten sie noch Bauprojekte oder Politik oder Revolutionen??? Sie wollten mit diesem frechen korrupten Kapitalismus nichts gemein haben. Schöngeistige Dinge waren auch Luxusdenken, sie wollte einfach nur Ruhe! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 10:17 Erst mal war Langlauf angesagt. Sie fand eine Leupe und ging in die Knie nach vorn gebeugt. Ab gings! An Tannen vorbei, die mit Schnee bedeckt waren... Kilometerweise fuhr sie mit den Skiern durchs Harzgebirge. Manchmal kamen ihr Skifahren auf der Gegenseite entgegen, manchmal war am Rande der Leupe jemand liegengeblieben... Egal, sie wollte den Geruch der Freiheit. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 10:21 Sie war am Wald entlang gefahren... Prächtige Winterlandschaften! Das Leben war wieder für sie schön geworden. Dann kam ein Abhang, sie wechselte von Langlauf auf Abfahrtsrennen. Leider wars hier etwas belebter und sie musste aufpassen, dass sie den Scherenschwung noch beherrschte, um abzubremsen... Jetzt wurde es körperlich ein Stufe schwieriger und es ging zum Parallelschwung über. Hurra! Sie konnte es noch! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 10:31 Es war ein bisschen schwer gewesen mit ihrer Brille, eine Skibrille überzustülpen. Da da Sonne knallte musste sie zunächst auf ihre Sonnenbrille umwechseln... Sie machte Picknick und schnallte sich den Rucksack mit Proviant ab, setzte sich einfach in den auf den am Rucksack befestigen Anglerruckklappstuhl mit ihrer Thermohose und genoss eine gefühlte Ewigkeit die Natur. Ja, das wars, was sie gebraucht hatte. Einsamkeit und Einswerden mit der Natur. Aufatmen, Seufzen und Strahlen im Gesicht wechselten sich ab. Die ein oder andere Träne floss. Sie war glücklich. Glücklich mit ihrem Sein als Erdenwesen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 10:50 Oder war es doch kurz vor zwölf und müsste sie tatsächlich noch mal auf die Strasse gehen müssen, zum Demonstrieren gegen Atomkraftwerke? Thiange?
Sie hatte sich damals bewusst nicht für ein Physikstudium entschieden, obwohl es genau ihre Fachrichtung gewesen wäre mit dem Physikleistungskurs waren sie weit in das Thema der Atomenergie vorgedrungen. Sie hatte also beste Vorrauzssetzungen dafür gehabt, in der Nukleartechnik beruflich unterzukommen. Aber das hatte sie nicht gewollt. Sie liebte die Natur über alles und würde sie gegen jede Industriemacht verteidigen. Notfalls wie vor 30 Jahren, wo sie sehr krank darüber geworden war, wieder aufstehen und in Köln demonstrieren gehen! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 8. Jan 2017, 11:01 Sie hatte noch ein Rechnung mit ihrem Physiklehrer von vor 30 Jahren zu begleichen. Auch würde sie sich nochmals mit ihrer Philosophielehrerin treffen müssen, die sie seinerzeit vor 36 Jahren auf Jean-Paul Sarte (Existenzphilosophie) und Simone De Beauvoir aufmerksam gemacht hatte. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 9. Jan 2017, 00:16 Da sie durchaus gewillt war, Pragmatikerin zu sein, holte sie ihre Freundin zunächst mal höchstpersönlich mit ihrem Rover am Hbf Mönchengladbach ab. Sie war aus Essen eingereist. Es war kalt und : Oh Wunder: Sie hatten endlich mit dem Bau einer Fahrradstation am Hinterausgang des Hbf begonnen. Wodurch natürlich ihr gewohnter Parkpaltz dort nicht mehr zu haben war. Sie stieg aus über dieses Wunder von Baustelle, was sicherlich auch noch versteckt mit ihrer Vorarbeit als Verkehrsplanerin für fahrradfreundlich Städte und Gemeinden entstanden war im Rahmen des Radverkehrskonzepts für ganz Deutschland. Ihr Werk hatte also auch hier endlich mal Früchte getragen! Fein! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 9. Jan 2017, 13:38 Sie wollte entweder eine beständige Beziehung oder gar keine. Zuverlässigkeit schien für die meisten, die sie kennengelernt hatte nur ein Wort zu sein. Überhaupt: Was war mit der Generation nach ihr los? Gut, dass sie keine Mutter geworden war. Sie verstand das alles nicht mehr, was da abging. Wollte es auch nicht mehr verstehen. Es war einfach nur störend für sie und dumm. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 10. Jan 2017, 04:22 Das gestaltete sich zunächst schwierig, da sie keinen Termin beim Arzt bekommen hatte. Jeglich ein Rezept hatte sie eintauschen können in Ware bei der Apotheke. Sie hasste Arzttermine und versuchte immer, so gut es ging, diese zu meiden. Meist gelang es ihr, sich selbst zu heilen. In Mönchengladbach waren die Ärzte wesentlich unqualifizierter als in Köln und halfen selten weiter. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 14. Jan 2017, 16:13 Wie also würde es 2017 weitergehen? Weches Ziel hatte sie? Jedenfalls wollte sie nicht weiter zu Hause sitzen und Däumchen drehen und sich mit ihrem Liebesleben befassen. Es gab auch noch andere Tätigkeitsfelder, die sich ihr anboten... Politik, Kunst, Baubereich oder Schöngeistiges. Sie wollte wieder aktiv werden nach 10 Jahren Trauerarbeit. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 14. Jan 2017, 16:17 Wofür wollte sie ihre Energie investieren? Für Schwule und Lesben, Bis und Transen, die sich ewig die Köpfe einschlugen aufgrund unterschiedlicher Meinungen oder einfach neutral in der Verkehrsplanung, wo sie vom Fach war? Was war für ihr Leben die geringere Belastung? Wo war ihr Lebensmittelpunkt? In Köln oder in Rheydt? Eins stand so oder so fest: Sie wollte wieder etwas tun. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 20. Jan 2017, 04:25 Schon wieder war sie erleuchtet und hatte sich die Nacht um die Ohren schlagen müssen... Sie würde noch warten, bis die Post aus Köln kam und die aus Mönchengladbach, bevor sie schlafen ging. Jetzt wars eh zu spät bzw. zu früh.
Beitragvon MissDreamy » 20. Jan 2017, 04:28 Natürlich könnte sie auch ein Direktmandat als parteilose Kanzlerkandidatin beantragen für 2017.... Wahrscheinlich aber nur als virtuelles Spielvergnügen. Besser wäre das...
Dazu fiel ihr das altbewährte Sprichwort ihrer Mutter ein, welches sie nun schon länger introjeziert hatte:
Beitragvon MissDreamy » 20. Jan 2017, 06:23 Tag und Nacht war das Fitnesscenter gegenüber beleuchtet und es wurde ihr vorgemacht, wie "man" eine gute Figur abgibt... Die Leuchtreklame des Multistore-Komplexes war unterschiedlich an. Hach ja, dieser tolle Naturausblick wie im 8. Stock ihrer Kölner Wohnung weit Richtung Bergisch-Gladbach fehlte ihr einfach irgendwie. Sie vermisste Sonne und Mond. Warum hatten sie auch ausgerechnet hier angefangen zu bauen. Der Blick auf die Textilruine war besser gewesen, als sie hier einzog. Da konnte sie wenigstens noch den Horizont sehen....! Gleich ging der Verkehr wieder los, so dass sie den ganzen Tag nur kurz "frische" Luft einatmen konnte... Feinstaubabgase von der Kreuzung. Vor ihrem Fenster staute sich regelmässig der Verkehr. Nachteil, wenn frau direkt in der Stadt wohnt...! Ihre jetztige Wohnung lag komplett nach vorne raus... Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 20. Jan 2017, 06:32 Mit ihrer Menschenphobie brauchte sie das Auto, da gabs keine Zweifel. Köln war Horror gewesen, als sie 10 Jahre ohne Auto dort war. Und da sie dies meist nachts gewesen war, hatte sie das Trauma vom Bus und Bahnfahren dort noch nicht auflösen können. Jetzt war es noch schlimmer geworden und die Busfahrer schienen ihren Führerschein in der Türkei gemacht zu haben. Bahn gabs eh nicht, um schneller von A nach B zu kommen. Ihr Auto war ihre einzige Freiheit. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 04:43 Warum war sie so tief in die Vergangenheit zurückgereist... Sie war 15. Und mindestens BI. Eigentlich war sie schon in der Grundschule in ihre Lehrerin verliebt gewesen... Da war sie 7 und konnte diese Gefühle nicht einordnen... Dennoch hatte es sich nicht falsch angefühlt. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 04:46 Wahrscheinlich war das ein Rest ihrer Wechseljahre, weswegen sie sich da plötzlich so hinversetzt hatte... Gut, dass sie das alles nun hinter sich gelassen hatte. Es war sehr bedrückend für sie gewesen, bereits mit 15 lesbisch zu sein. Immer war sie dadurch Aussenseiterin in ihrer Klasse gewesen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 04:49 Da bereits stand für sie schon fest, dass sie nicht mehr in ihrer Heimat bleiben würde, wenn sie 18 wäre... Es war unerträglich hetero dort und ihre streng katholische Erziehung liess diese Gefühle ebenfalls nicht zu. Weswegen sie dann auch 1989 aus der Kirche ausgetreten war. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 04:52 Sie hatte einen erbitterten Streit mit ihrem Vater darüber, der dies als unnatürlich verachtete bis heute. Er würde sich darin auch nicht mehr ändern. Vielleicht war sie deswegen an ihren Heimatort zurückgezogen vor mittlerweile 9 Jahren, um eine Klärung herbeizuführen. Sie war sogar Tempomacherin für den 1. CSD in ihrer Heimatstadt 2015 gewesen und nach 20 Jahren hatten sie sich daraufhin entschieden, auch hier endlich den CSd einzuführen. Aber er war ihr zu schwul. Nicht lesbisch genug. Es fehlte einfach etwas...! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 04:56 Ihre Mutter hingegen wollte von vorneherein wissen, was das ist und wie sie es macht. Und danach nahm sie sie in den Arm und sagte ihr zärtlich unter Tränen. "Du bist aber dennoch meine Tochter und ich liebe Dich so wie Du bist." Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 05:09 Ihre beiden Onkels und Tanten hatten damit keine Probleme gehabt.
Was daran war ihr überhaupt so wichtig? Sie hatte 26 Jahre in Köln ihre Ruhe gehabt und es gelebt. Da war es auch normal, so zu sein. Und es wurde anerkannt und darum gekämpft. Gemeinsam hatte sie es nun schon 31 Jahre alles an Widerstand gegen diese genormte Gesellschaft mitgemacht. Sollte nun durch Trump eine weitere Ära der Intoleranz dazu kommen? Nein! Nicht mit ihr! Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 21. Jan 2017, 05:13 In Köln hatte sie genügend Abstand zu ihrem Vater gehabt und es störte sie nicht. Leben und leben lassen. Sie hatte sich ganz gut abgenabelt von ihrer Familie. Warum jetzt diese erneute Auseinandersetzung mit ihnen? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 22. Jan 2017, 13:03 Es war sehr kalt. Das bekam sie auch zu spüren, als sie mit Uta und ihrer langjährigen Freundin aus Köln am nachts Rheinufer in Köln entlang ging. Vom Heumarkt durch die Altstadt zum Dom.
Wie immer in der Altstadt waren viele Männergruppen unterwegs.
Dennoch war sie froh, dass sie ihre altvertraute Umgebung wieder sah. Spasseshalber ging sie ins Maritim und machte Fotos... Die Dekadenz des Kölner Karneval war wieder unterwegs...
20 Euro Parkgebühren für 5h parken im Maritim. Kölner Preise halt. Dann noch Blue Lounge zu Claudias Geburtstag. Sie war jetzt 58 geworden... hatte einen Sohn und sie kannten sich seit 1993. Das war auch ein highlight für sie. Sie war zu lange nicht in Köln gewesen. Das tat ihr immer wieder gut. In diesem Jahr würde sie öfters dorthin fahren.
War wieder mal ausser Spesen nichts gewesen? - So würde sie es nicht betrachten. Zuvor war sie mit ihrem Wagen nach Düsseldorf gefahren, auf eine Demo die nicht stattgefunden hatte. Düsseldorf war nichts für sie. Zu steril. Schreckliche Architektur. Ähnlich wie die neuere Architektur in Berlin. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 22. Jan 2017, 13:09 Würde sie die Tiefgarage unter dem Maritim samt Autos verkaufen, könnte sie Trump imponieren mit diesem Geld... Das war aber alles andere als ihr Ansinnen...
Beitragvon MissDreamy » 24. Jan 2017, 01:02 Die Blut-Ergebnisse bei ihrer Ärztin standen fest und sie würde nicht daran sterben müssen. Noch nicht. Sie hatte jeglich B12-Mangelerscheinungen. Stress war also erst mal tabu für sie. Wobei es Dy und Eu Stress gab... Sie würde es vermeiden und sich mit B12 spritzen lassen. 1xMal pro Woche hatten sie sich mit ihr geeinigt. OK, ganz nett, um ihre russiche neue Ärztin einmal kennenzulernen. Sie hatte einen Dr. Titel und war wohl eher gründlich. Zwar zerstreut, aber das war auch ok für den Anfang. Sie konnte sich ihr anvertrauen, sie war sicher. Sie hatte einen deutschen Namen, aber keinen Deutschen geheiratet, d.h. sie war 4000 km weg von ihrer Heimat, um unabhängig zu sein. Super gute Vorraussetzung, da sie sich nur einer selbstständig denkenden Ärztin anvertrauen wollte.... Sicherlich hatte die Ärztin viel Repressalien in Russland für ihre Selbstständigkeit über sich ergehen lassen müssen. Aber sie liess sich auch kein x für ein o vormachen. Sie redete offen mit ihr. Allmählich verstanden sie sich. Und das war gut so. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 25. Jan 2017, 22:39 Immer noch übte sie sich im Ankommen in dieser ursprünglichen Heimatstadt. Bei den Menschen, Verwandten, Bekannten und Freunden. Leider hatte sie wohl kaum ein Händchen gehabt dafür bisher. Es erinnerte sie geradezu an den Mhytos von Sysiphos. Immer wieder war es Arbeit gewesen, neue Leute kennenzulernen oder zu verabschieden nach einer gewissen Zeit.
Wer war gelieben all die Jahre der Unendlichkeit. Es gab imgrunde nur Eine. Das aber war noch nicht spruchreif und sie war sich auch nicht sicher, ob sie jemals darüber schreiben würde. Es war ihr Geheimnis... ihr ganz Perönliches. Und würde es auch bleiben...!
Tagsüber war das Übliche passiert: Handy wegbringen zur Reperatur, Wagen waschen lassen, Ziggis kaufen, Mittagessen gehen und zu ihrer Familie, die sie noch hier hatte. Es war ein ruhiger Tag gewesen. Wäsche hatte sie auch noch gewaschen. Ein nettes Telefonat mit ihrer schon müden Freundin und die Nacht gehörte wieder ihr ganz allein. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Jan 2017, 04:18 Eine fremde, recht unangenehme Frauenstimme meldete sich an Utas Apparat. Ok, dachte die Literatin der Moderne. Es ist ihr also zu bunt geworden und nun hat sich Uta auf Deubel komm raus, eine Neue gesucht... Es war ihr schon klar, dass Uta alleine war und dies auf Dauer nicht aushalten würde. Es war ihr auch klar, dass Uta manisch-depressiv und daher weder einsichtig noch sexuell taktvoll sein konnte...
Ok. Sollte sie ihr Vergnügen haben. Sie würde eh wieder angekrochen kommen bei der Literatin der Moderne. Dieser war es auch lieber so. Hatte sie doch eh schon selbst überlegt, wie sie sich aus Utas Anhänglichkeit und permanenter Forderung nach Aufmerksamkeit befreien konnte.
Beitragvon MissDreamy » 26. Jan 2017, 04:19 Die LdM war von einem kräftigen Asthma-Anfall wach geworden. Sie hatte sich wohl tags zuvor zu sehr unterkühlt und ihr Schlafzimmer war auch kalt. Sie brauchte eine gewisse Raumtemperatur, dass dies nicht passierte und machte daher umgehend die Heizungen wieder an, die sie am Vortag wegen Abwesenheit ausgemacht hatte. Das war einfach noch zu kalt.
Auf ihren Rooibosstee mit Vanillegeschmack wartend überlegte sie nun emsig, wie es bei ihr weitergehen würde. Uta war erst mal ein paar Tage versorgt, wie es schien. So hatte die LdM genug Luft für sich selbst.
Sie hatten sich nunmehr seit 35 Jahren nicht mehr gesehen. Sie war sehr gespannt, wie sie sich verändert hatte, wenn sie sich am Wochenende trafen. Sie hatte sich sehr gefreut darüber, dass sie sich gemeldet hatte nach all den Jahren und keine Angst vor dem Ungewissen zu haben schien. Was daran war eigentlich ungewiss? Sie würde sie besuchen, sie würden sich unterhalten, was alles inzwischen geschehen war und vielleicht würden sie sich wieder treffen. Das jedenfalls erhoffte sich die LdM. Sie brauchte ein kompetentes, geistiges Gegenüber. Unbedingt. Sie war in dieser Hinsicht geradezu verdurstet... Seit 2007 und dem Tod ihres Ex-Verlobten hatte sie dies nicht mehr gehabt. Sie war ehrlich zu sich selbst: All die Jahre hatte sie immer wieder an sie denken müssen, wenn es ihr nicht gut gegangen war. Was sie wohl machte..., ob sie glücklich war und ob es besser war, wenn sie sich nie wieder bei ihr melden würde... Da sie zwischenzeitlich sehr krank gewesen war, hatte die andere verunsichert ihre Schwester nach ihrem Wohlbefinden gefragt. Das jedoch war auch bereits 25 Jahre her gewesen. Diese hatte ihr bestätigt, dass es der LdM gut ging und dass sie keine Angst vor ihr zu haben brauchte.
Derweil hatte die LdM sie im internet aufgesucht und gefunden. Sie war verhältnismässig berühmt geworden und hatte eine gesellschaftlich gehobener Position bekommen. Aber sie war genug Mensch gelbieben, um sich bei irh zu melden. Immerhin. Würde sie überhaupt noch mit ihr Kontakt haben wollen? Sie waren wohl beide unsicher, wie das ausging... Abwarten und Tee trinken. In der Ruhe liegt die Kraft.
Jedenfalls war schon mal ihr Wintermantel wieder sauber, da sie ihn waschen lassen hatte. Das Auto war sauber und sie würde vor dem Treffen noch zu ihrer Friseurin gehen. Haare ab und wieder kurz. Das stand ihr noch am besten. Die Friseurin hatte auf einen viel zu weiblichen Haarschnitt hingearbeitet. Es gefiel ihr nicht. Sie konnte sich damit nicht identifizieren. Ok. Äusserlich war also schon mal alles geregelt. Aber wie sah es bei ihr innerlich aus? Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Jan 2017, 04:19 Imgrunde war alles beruhigend normal verlaufen. Die LdM hatte das Gefühl, dass die andere ihr vertraute. Das war auch gut so. Schliesslich war sie kein Monster. Jeglich die Gesellschaft hatte sie zu einem solchen machen wollen... so dass sie sehr zurückgezogen lebte mittlerweile. Von allem hatte sie sich erholen müssen und in ihrer eigenen Familie fühlte die LdM sich noch am wohlsten und ehesten aktzeptiert, so wie sie war. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Jan 2017, 04:20 Sie hatten ihnen von dem Treffen erzählt. Ihre Mutter hatte sie nervös verabschiedet und wollte sie nicht gehen lassen. Sie wurde ein wenig ungehalten ob dessen, aber sie wusste, dass ihre Mutter ihr das nicht übel nehmen würde. Morgen (Heute) würden sie wieder telefonieren...!
Sie hatte nur noch zu ihrer Mutter Vertrauen und ihrer langjährigen Freundin aus Bonn, die wie sie seit den 80ern in Köln lebte.
Mit den anderen ging sie höflich, aber reserviert um. Mag sein, dass dies arrogant wirkte. Sie hatte sich diesen Stolz verdient und wusste am besten, warum. Sie wollte sich dafür nicht mehr rechtfertigen und lebte nach der Devise: Die einen kennen mich, die anderen können mich. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)
Beitragvon MissDreamy » 26. Jan 2017, 08:31 Eine Ex aus Köln hatte sie erreicht. Da sie vor Weihnachten ihr neues handy installiert hatte, hatte sie ihre Nummer nicht mehr um zurückzurufen. Ihre Ex rief immer mit unbekannt an, so dass sie auch nicht wusste, wers es gewesen war, die sie dauernd versucht hatte, anzurufen. Nun wusste sie es, da sie ihr altes handy reparieren lassen hatte, wo unbekannt nicht gesperrt war. Es gab noch andere unbekannte Nummern, die sie anriefen, daher konnte sie nicht wissen, dass ihre Ex es war...
Es ging ihr sehr schlecht nach ihrer Trennung nach 15 Jahren. Sie hatte einen verantwortungsvollen, bestens dotierten Job, bei dem es galt, präsent zu bleiben. Sie lebte in Köln. Nun war sie selbst psychsich erkrankt, wies schaute. Kaonnte passieren... Jedenfalls wollte sie Anlaufadressen von der LdM für Köln haben, wo sie sich eventuell einer psychiatrischen Untersuchung bzw. Behandlung unterziehen musste, um ihre starken Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen. Die LdM beruhigte sie und lud sie zu sich ein, möglicherwiese am we vorbeizukommen. Das hatte diese bereits vor Weihnachten gemacht und es hatte ihr gefallen, auch wenn sie etwas durch den Wind zu sein schien. Sonst hatte sie keine Probleme, ganz im Gegenteil, sie war gut situiert und verdiente ziemlich viel Geld. Das alles war jedoch unrelevant für die LdM, da es ihr in erster Linie darum ging, ihrer Ex aus dem Loch zu helfen. Sie machte sich Sorgen.... Und andereseits wusste sie, dasss sie sie gut aufpeppeln konnte. Vielleicht würde sie es mit Heilsteinen und Tarotkarten und Räucherungen oder bioenergetischen Massagen versuchen. Deutsche Welle A.D., CAD-Fachkraft und Verkehrsplanerin in Köln A.D., Projektleitung für Energie und Verkehr bis 2008 (Feministische Partei Die Frauen), Autorin, Feministin, Menschenrechtlerin u. Administratorin, Netzwerkerin Virtuelle Referenzen-Meine Archivforen seit 2004: http://feminismus.forumo.de/ (2010- andauernd) http://genderstreamsfrauen.forumo.de/portal.php (2009-2011) http://rheydt-online.forumo.de/portal.php(Rheydt-Online) http://www.razyboard.com/system/index.ph...nette(2004-2007)